Einsätze

Aufgrund eines ausgelösten Brandmelders der automatischen Brandmeldeanlage wurden die Einsatzkräfte in der Nacht von Freitag auf Samstag zur Firma Rogers Germany in das Eschenbacher Industriegebiet alarmiert.

Während der ersten Lageerkundung konnte eine Rauchentwicklung im Bereich einer Elektrounterverteilung festgestellt werden. Durch das ordnungsgemäße, automatische schließen der Brandschutztüren hatte sich der Brandrauch jedoch nur auf einen kleineren Bereich ausbreiten können. Ein Trupp unter Atemschutz übernahm die weitere Erkundung mittels Wärmebildkamera und leitete erste Belüftungsmaßnahmen ein. Nach Öffnung der Schaltschränke konnte ein Schmorrbrand im Bereich eines Kondensators als Ursache der Verrauchung ausfindig gemacht werden.

Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehreinsatzkräfte war nicht mehr nötig und beschränkte sich auf die Belüftung der Räumlichkeiten sowie die Kontrolle der Brandstelle mittels WBK.

Durch das vorbildliche Verhalten der Mitarbeiter welche sich am vorgesehen Sammelplatz im Freien eingefunden hatten war ein zügiges abarbeiten des Einsatzes möglich und die Arbeiten im Betrieb konnten nach ca. 30 Minuten wieder aufgenommen werden.

Für die Mannschaft des ausgerückten TLF 16/25 war der Einsatz nach rund einer Stunde beendet.

  • Einsatz # 82
  • Datum 03.09.2016
  • Alarmzeit 00:38
  • Fahrzeuge TLF 16/25

  • Einsatz # 81
  • Datum 02.09.2016
  • Alarmzeit 12:13
  • Fahrzeuge TLF 16/25, LF 20

  • Einsatz # 80
  • Datum 01.09.2016
  • Alarmzeit 21:05
  • Fahrzeuge TLF 16/25

  • Einsatz # 79
  • Datum 31.08.2016
  • Alarmzeit 20:11
  • Fahrzeuge TLF 16/25

Leider blieb auch der Samstag nicht ohne Alarmierung für den Löschzug Eschenbach. Zum siebten Einsatz innerhalb von drei Tagen wurden die Einsatzkräfte am Nachmittag gegen 15:45 Uhr alarmiert. Im Industriegebiet Stegenthumbach wurde aus einer dort ansässigen Firma eine Rauchentwicklung gemeldet.

Gemäß dem Stichwort B3 - Rauchentwicklung in Gebäude wurden die Feuerwehren Kirchenthumbach, Tremmersdorf, Gössenreuth und Eschenbach alarmiert. Bereits vor dem ausrücken konnte von der ILS Nordoberpfalz Alarmstopp gegeben werden, nach nochmaliger Mitteilung des Anrufers handelte es sich um einen Irrtum und es war kein weiteres Eingreifen erforderlich.

Der Einsatz wurde abgebrochen.

  • Einsatz # 78
  • Datum 27.08.2016
  • Alarmzeit 15:43
  • Fahrzeuge TLF 16/25

Zum dritten Einsatz an diesem Tag wurden die Einsatzkräfte überörtlich nach Oberlenkenreuth alarmiert. In der Ortschaft zwischen Heinersreuth und Engelmannsreuth geriet die Fassade eines Wohnhauses in Brand und das Feuer drohte auf den Dachstuhl überzugreifen. Die alarmierte Drehleiter rückte im Verbund mit dem Löschgruppenfahrzeug zur Unterstützung der Feuerwehren Heinersreuth, Engelmannsreuth und Creußen aus.

Die zuerst eintreffenden Kameraden aus Heinersreuth und Engelmannsreuth hatten den Brand glücklicherweiße schnell unter Kontrolle sodass die Fahrzeuge aus Eschenbach kurz vor Eintreffen die Einsatzfahrt abbrechen und zum Standort zurückkehren konnten.

  • Einsatz # 77
  • Datum 26.08.2016
  • Alarmzeit 18:47
  • Fahrzeuge DLK 23/12, MZF

  • Einsatz # 76
  • Datum 26.08.2016
  • Alarmzeit 13:22
  • Fahrzeuge MZF

  • Einsatz # 75
  • Datum 26.08.2016
  • Alarmzeit 12:23
  • Fahrzeuge MZF, LF 20

Am späten Abend dieses Donnerstags sind umfangreiche Einsatzkräfte und -mittel in das Eschenbacher Industriegebiet Am Stadtwald alarmiert worden. In einem dortigen Industriebetrieb, welcher zur Produktion verschiedene chemische Stoffe einsetzt, kam es in einem 1.000 Liter fassenden IBC - Behälter zu einer chemischen Reaktion und infolge dessen zum Austritt von Gefahrstoffen.

Der chemische Abfall im Behälter hatte sich auf ca. 86 Grad erhitzt, wodurch die darin befindliche Flüssigkeit verdampfte und sich in der Lagerhalle ausbreitete. Der Behälter hatte sich bereits deutlich verformt, sodass seitens der Feuerwehren ein schnelles eingreifen notwendig wurde, um ein Bersten zu verhindern.

Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge hatte die gesamte Belegschaft bereits die Gebäude geräumt und sich zum Sammelplatz begeben. Die weitere Betreuung übernahm hier das BRK, zunächst auf einem nahe gelegenen Parkplatz außerhalb des Gefahrenbereichs, später dann im Feuerwehrgerätehaus Eschenbach.

Insgesamt wurden vier Trupps unter Vollschutz (Chemiekalienschutzanzug / CSA) der Feuerwehren Grafenwöhr und Eschenbach eingesetzt, um die chemische Flüssigkeit mit Wasser zu verdünnen und im Anschluss in andere Behälter umzupumpen. Diese Maßnahme dauerte bis gegen 04:00 Uhr am Morgen an und konnte ausschließlich unter Vollschutz durchgeführt werden. Zur Absicherung und evtl. Verstärkung standen weitere Trupps der Feuerwehr Weiden in Bereitschaft.

Die Feuerwehr Speinshart übernahm die Wasserversorgung der Einsatzstelle und stellte Atemschutzgeräteträger zur Eigensicherung. Zudem wurde der Transport der Mitarbeiter mit dem Mannschaftsbus unterstützt. Mit den Dekon-Fahrzeugen aus Kirchenthumbach und Creußen wurden die vorgehenden Trupps nach dem Einsatz dekontaminiert, sodass keine weitere Schadstoffausbreitung erfolgen konnte. Des weiteren wurden von der Feuerwehr Pressath zusätzliche Atemschutzgeräteträger zur Verstärkung/Absicherung gestellt und die Verkehrsabsicherung bei der Zufahrt zum Industriegebiet übernommen. Einsatzkräfte aus Kaltenbrunn kümmerten sich im Eschenbacher Gerätehaus zusammen mit dem BRK um die Mitarbeiter, bis diese wieder zurück an Ihre Arbeitsplätze konnten.

Außerdem war die UG-OEL (Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung) aus Neustadt/Waldnaab sowie die Landkreisführungskräfte vor Ort. Auch die Polizei und ein Fachberater des Technischen Hilfwerks wurden zur Einsatzstelle beordert.

Dank der guten Zusammenarbeit aller eingesetzten Hilfskräfte konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde niemand, sodass der Einsatz für die letzten Kräfte morgens um 6 Uhr beendet werden konnte.

Vielen Dank an alle Hilfskräfte, welche zur überörtlichen Hilfeleistung vor Ort waren und zu einem glimpflichen Ausgang dieses Einsatzes beigetragen haben.

20160825_Gefahrstoffaustritt

 

  • Einsatz # 74
  • Datum 25.08.2016
  • Alarmzeit 23:50
  • Fahrzeuge TLF 16/25, DLK 23/12, MZF, LF 20

  • Einsatz # 73
  • Datum 25.08.2016
  • Alarmzeit 11:05
  • Fahrzeuge TLF 16/25

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Jahreshauptversammlung 2020


Viele Veränderungen brachte die Generalversammlung der Eschenbacher Brandschützer mit sich, denn die Neuwahlen von Kommandanten und Vorstandschaft standen auf dem Programm. Vorsitzender Thomas Schreml und Kommandant Udo Drechsler hatten bereits im Vorfeld nach 6 bzw. 12 Jahren Amtszeit ihre Positionen zur Verfügung gestellt.

Geschrieben am Dienstag, 03 März 2020 09:33 in Aktuelle Berichte weiterlesen...