Einsätze

Zu einem Kaminbrand im Stadtzentrum von Eschenbach alarmierte die ILS an diesem Nachmittag die Einsatzkräfte der FF Eschenbach. Passanten hatten aufgrund der großen Rauchentwicklung den Notruf abgesetzt sowie die Bewohner des Hauses über die Gefahr verständigt. Der starke Rußaustritt in Verbindung mit der kräftigen Rauchentwicklung ließ bereits einen ausbrennenden Kamin vermuten.

Unverzüglich ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in das Ober- und Dachgeschoss zur Erkundung und Kontrolle mittels Wärmebildkamera vor. Parallel bereitete die Besatzung des LF20 den Einsatz eines Drucklüfters vor und die Drehleiter bezog vor dem Gebäude Stellung. Eine erste Kontrolle ergab keine gefährliche Erhitzung des Schornsteins welche im schlimmsten Falle im Bereich der Fehlböden oder des Dachstuhls zu einem Brandausbruch führen hätte können.

Nach Entrauchung des Gebäudes konnte der zuständige Kaminkehrermeister den Schlot an den Wartungsklappen kontrollieren und einen Brand von Ablagerungen in etwa vom ersten Stock bis hinauf zur Öffnung auf dem Dach bestätigen. Aufgrund der nur mäßigen Wärmeentwicklung an den Aussenwänden des Schornsteins entschied man sich für ein kontrolliertes Ausbrennen unter ständiger Kontrolle mittels Wärmebildkamera und Bereitschaft eines Löschangriffes.

Nach ca. 1 Stunde konnte vom Fachmann das OK gegeben werden die Einsatzstelle zu verlassen da keine weitere Gefahr bestand. Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt sodass die anwesenden Kollegen vom BRK nur die Absicherung der eingesetzten Atemschutzträger übernehmen mussten. Ebenfalls war eine Streife der Polizei Eschenbach im Einsatz.

LF20, DLK 23/12, TLF 16/25 und MZF waren mit 22 Aktiven vor Ort. Die Durchfahrt am Stadtberg war für die Dauer des Einsatzes gesperrt, was jedoch aufgrund des Sonntags zu keinen weiteren Verkehrsbehinderungen führte.

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Bild: Pressejournalist Jürgen Masching

  • Einsatz # 133
  • Datum 11.10.2020
  • Alarmzeit 13:00
  • Fahrzeuge TLF 16/25, DLK 23/12, MZF, LF 20

Eine junge Katze hatte sich auf das Dach eines Wohnhauses verirrt und rief so die Einsatzkräfte der Rußweiherstadt auf den Plan. Mit Hilfe der Drehleiter konnte das Tier innerhalb weniger Minuten aus seiner misslichen Lage befreit und den glücklichen Besitzern übergeben werden.

DLK 23/12 und LF20 waren für ca. 30 Minuten im Einsatz.

  • Einsatz # 132
  • Datum 03.10.2020
  • Alarmzeit 19:07
  • Fahrzeuge DLK 23/12, LF 20

Im derzeit abgelassenen Rußweiher fand ein Spaziergänger im südlichen Uferbereich Munition welche vermutlich aus dem zweiten Weltkrieg stammt. Die verständigte Polizei veranlasste die Bergung durch den Kampfmittelräumdienst um eine weitere Gefährdung auszuschließen. Die FF Eschenbach errichte eine weiträumige Absperrung um den Fundort welcher in den nächsten Tagen nochmals durch Experten nach weiteren potentiell gefährlichen Gegenständen abgesucht werden soll.

LF20 und V-LKW waren für ca. 45 Minuten im Einsatz.

  • Einsatz # 131
  • Datum 03.10.2020
  • Alarmzeit 14:59
  • Fahrzeuge LF 20, V-LKW

  • Einsatz # 130
  • Datum 28.09.2020
  • Alarmzeit 14:19
  • Fahrzeuge LF 20

Zur Mittagszeit alarmierte die ILS Einsatzkräfte und -mittel in den Stadtteil Netzaberg zu einem brennenden PKW. Gemeinsam mit den ebenfalls alarmierten Kollegen der US Lagerfeuerwehr konnte der in Vollbrand stehende VW mit einem C-Rohr unter Zugabe von Schaummittel zügig abgelöscht werden. Mit Hilfe des Rettungsspreizers wurde die Heckklappe gewaltsam geöffnet um auch letzte verbliebene Glutnester ablöschen zu können.

Neben den beiden Feuerwehren war das BRK, die Polizei sowie die US Militärpolizei vor Ort. Der Einsatz konnte nach rund 45 Minuten beendet werden.

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  • Einsatz # 129
  • Datum 26.09.2020
  • Alarmzeit 12:28
  • Fahrzeuge LF 20

Am Nachmittag erfolgte die Alarmierung zu einem Stromunfall im Gebiet "Am Galgen" nähe der Wohnsiedlung am Kalkofen. Bei Erntearbeiten hatte ein Feldhäcksler eine Hochspannungsleitung berührt welche in dessen Folge abriss und auf einem wartenden Traktor zum liegen kam. Die beiden Insassen der Zugmaschine waren in der Fahrkabine eingeschlossen und konnten das Fahrzeug und somit den Gefahrenbereich vorerst nicht verlassen.

Bis zur Freischaltung der betroffenen Leitung durch Mitarbeiter des Bayernwerks beschränkten sich die Arbeiten der Feuerwehr auf das weiträumige Absichern der Einsatzstelle sowie der Kontrolle auf einen evtl. Brandausbruch aufgrund der an mehreren Stellen am Boden liegenden Freileitung.

Nach erfolgter Abschaltung und Freigabe durch den Netzbetreiber konnten die beiden Insassen unverletzt aus dem Traktor gerettet werden. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr waren die Kollegen von Polizei und BRK ebenfalls an der Einsatzstelle. LF20 und MZF waren mit 9 Einsatzkräften für ca. 45 Minuten im Einsatz.

  • Einsatz # 128
  • Datum 21.09.2020
  • Alarmzeit 14:55
  • Fahrzeuge MZF, LF 20

  • Einsatz # 127
  • Datum 16.09.2020
  • Alarmzeit 03:22
  • Fahrzeuge LF 20

  • Einsatz # 126
  • Datum 13.09.2020
  • Alarmzeit 02:10
  • Fahrzeuge TLF 16/25, DLK 23/12

Zusammen mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften erfolgte die Alarmierung nach Grafenwöhr zum Fund einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Die Aktiven aus Eschenbach standen während der Arbeiten zur Entschärfung des Blindgängers in Bereitschaft. Aufgrund der weiträumigen Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen kam es über Stunden im Stadtgebiet von Grafenwöhr zu Verkehrsbehinderungen. Am Abend konnte der zuständige Sprengmeister die Bombe erfolgreich entschärfen und alle Sicherheitsvorkehrungen wurden aufgehoben. Von den verschiedenen Hilfsorganisationen waren über 300 Mitglieder im Einsatz.

DLK 23/12 und MZF aus Eschenbach konnten den Einsatz nach ca. 2,5 Stunden beenden.

  • Einsatz # 125
  • Datum 10.09.2020
  • Alarmzeit 19:23
  • Fahrzeuge DLK 23/12, MZF

  • Einsatz # 124
  • Datum 10.09.2020
  • Alarmzeit 18:42
  • Fahrzeuge DLK 23/12, MZF, V-LKW

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FeuRex Realbrandausbildung


01.08.2020 Nach langer Pause (bedingt durch die Corona Pandemie) konnten erstmals wieder drei Aktive an einer externen Fortbildung teilnehmen. Im Ausbildungszentrum der Firma FeuRex in der Nähe von Neuburg an der Donau vertieften die drei Einsatzkräfte Ihr Wissen für Atemschutzeinsätze und übten unter realen Bedingungen verschiedene Szenarien.

Geschrieben am Montag, 10 August 2020 06:52 in Aktuelle Berichte weiterlesen...